Mrz 05

Der Umfang des Businessplans kann unterschiedlich sein. Je nach Ausrichtung und geplanter Entwicklung des Unternehmens müssen bestimmte Fakten beinhaltet sein. Existenzgründungen mit starkem lokalen Bezug z.B. ein Café, Gaststätte oder ein Ladengeschäft kann ein Umfang des Businessplans von ca. 5 - 10 Seiten ausreichen. Bei einer lokalen Existenzgründung muss natürlich auch nur die nähere Umgebung in Betracht gezogen werden. Somit fällt ein Großteil des Businessplans weg. Die Umweltzustände die berücksichtigt werden müssen können durch den lokalen Bezug vereinfacht dargestellt werden.

Natürlich ist bei dieser Form der Existenzgründung auch die neue Unternehmensform der sogenannten Mini GmbH zu empfehlen. Bei Businessplänen mit einem eher regionalen Bezug sollte der Umfang zwischen 10 bis 20 Seiten liegen. Durch die Erweiterung des Raumes von lokal auf regional müssen mehr Umweltzustände und vor allem Konkurrenzunternehmen berücksichtigt werden. Beispiele für regional ausgerichtete Businesspläne sind IT-Dienstleistungen, Speditionen oder Handel der nicht dem beispielsweise Lebensmittelhandel entspricht. Businesspläne mit nationalen oder gar internationalen Bezug sollten mindestens 20 Seiten aber maximal 40 Seiten haben. Die Umweltzustände werden in Zusammenhang mit Nationalität oder gar Internationalität immer dynamischer und diese sollten auch möglichst genau aber auch kurz mit einbezogen werden. Die Konkurrenzsituation ist auch besonders stark bei international ausgelegten Businessplänen zu berücksichtigen.

Gerade bei einem international ausgelegten Businessplan ist die Rechtsform der Unternehmergesellschaft oder auch der sogenannten Mini GmbH empfehlenswert, da das Risiko mit zunehmender Umweltdynamik steigt. Bei Businessplänen über 50 Seiten ist jedoch Vorsicht geboten, da kein potenzieller Investor sich die Mühe macht und sich über 50 Seiten durchliest.

Okt 21

Der Businessplan oder auch der Geschäftsplan beschreiben detailliert die Unternehmensgründung. Die Geschäftsidee bildet dabei die Grundlage, um Unternehmensziele und das Erreichen dieser Ziele aufzuzeigen. Dabei werden die Herstellung, die Vermarktung und vorallem die Finanzierung des unternehmerischen Vorhabens dargestellt. Der Businessplan soll dem Existenzgründer als “Leitfaden” dienen, um herauszuarbeiten mit welchen Mitteln und welcher Vorgehensweise er seine gestellten Unternehmensziele erreichen kann.

Zudem ist ein Businessplan auch ein gutes Kontrollmedium, welches dem Existentgründer die Möglichkeit gibt, Vorgehensweisen einzuhalten und notfalls zu korrigieren, Probleme frühzeitig zu erkennen und Wissenslücken zu schließen. Weiterhin dient ein Businessplan auch als Argumentationsmittel gegenüber Geschäftspartnern, Banken oder auch öffentlichen Einrichtungen. Vor allem ist er bei der Beschaffung von finanziellen Mitteln eine notwendige Voraussetzung, um Banken oder auch Investoren davon zu überzeugen, Geld in ein Vorhaben zu investieren, welches auf lange Sicht Erfolg haben wird.

Businesspläne können je nach Gründungsphase unterschiedlich ausfallen. In der Startphase wird vorerst ein Kurzplan erstellt und in der Gründungsphase ein ausführlicher Plan ausgearbeitet. Einen Businessplan sollte jedoch möglichst folgende Schwerpunkte beinhalten: 1. Kurze Zusammenfassung des geplanten Vorhabens, 2. Geschäftsidee, 3.Gründungsmitglieder und ihre Aufgaben, 4. Markt- und Wettbewerbssituation, 5.Rechtsform der Unternehmung, 6. Finanzierungsplan mit Ertragsvorausschau, 7. Risiken aufzeigen und entsprechende Reaktion darauf.

Welchen Umfang ein Businessplan haben sollte, ist nicht konkret festgelegt. Da ein guter Businessplan ein Unternehmen stets begleiten sollte, muss dieser ständig ergänzt und aktualisiert bzw. an die entsprechenden Umstände angepasst werden. Der Businessplan sollte bei der Beantwortung der Fragen zum jeweiligen Stand des Unternehmens, zur Markt- und Wettbewerbsanalyse und zur Weiterentwicklung des Unternehmens behilflich sein.

Mai 29

Bei der Beantragung von Fremdkapital ist der Businessplan das wichtigste Mittel zur Darstellung der eigenen Ideen und zur Überzeugung der potentiellen Geldgeber. Oft sind Existenzgründer irritiert, wenn sie hören, sie sollen einen Geschäftsplan vorlegen. Gibt es da einen Unterschied? Nein, im Wesentlichen ist der Geschäftsplan lediglich die deutsche Übersetzung des Wortes Businessplan. In Wirtschaftskreisen hat sich die Bezeichnung Businessplan durchgesetzt, wie die gesamte englische Sprache im Wirtschaftsleben eine wichtige Rolle eingenommen hat.

Der Businessplan Geschäftsplan bezeichnet eine schriftliche Zusammenfassung eines unternehmerischen Vorhabens. In ihm wird basierend auf einer Geschäftsidee, die Ziele und Strategien, die mit der Umsetzung der Idee verbunden sind, dargestellt. In der Regel enthält jeder Businessplan Geschäftsplan einen Teil, in dem die Geschäftsidee und alle damit verbunden Ziele, sowie Angaben zum Gründer, Ort der Selbstständigkeit und Marktposition erläutert werden. Im zweiten Teil, dem so genannten Zahlenteil wird die Finanzierbarkeit dargelegt.

Mai 26

Ein ausgereifter Businessplan ist das wichtigste Elemente im Zuge einer Existenzgründung. Eine Businessplan Vorlage kann hier gute Hilfe leisten, damit der Gründer einen Einblick über eine mögliche Struktur und die erforderlichen Bestandteile eines Businessplans erhält. Eine Businessplan Vorlage kann der Gründer dazu benutzen, sich das Erstellen des Geschäftskonzeptes zu erleichtern.

Bei aller Vorteilhaftigkeit einer Businessplan Vorlage sollte der Gründer jedoch beachten, dass er mit einer Businessplan Vorlage kein fertiges Konzept in den Händen hält. Eine Anpassung der Businessplan Vorlage an die eigenen Begebenheiten und Voraussetzungen sollte auf jeden Fall noch stattfinden. Wie es der Name Businessplan Vorlage schon sagt, handelt es sich nur um eine Vorlage, die einem nicht die Auseinandersetzung mit dem Gründungsvorhaben abnimmt. Daher eigenen sich solche Vorlagen eher für einfache und oft wiederkehrende Gründungsvorhaben.

Mai 19

Zur Unterstützung von z.B. Existenzgründern, bei dem Verfassen eines Unternehmenskonzept, gibt es mittlerweile unzählige Businessplan Software. Doch in der Qualität gibt es hier gravierende Unterschiede. Kostenfreie Businessplan Software ist normalerweise über das Bundeswirtschaftsministerium zu erhalten. Hier wird unterstützt, wer eine Existenzgründung plant und dafür einen Businessplan erstellen muss. Bei der Software wird meistens Hilfe bei der Gliederung gegeben, die man beantwortet und dann noch ausführlich bearbeitet.

Vorsicht ist jedoch geboten, da die Businessplan Software meistens eine allgemein gültige Version bietet. Ob so eine Software beim Erstellen eines Unternehmenskonzepts wirklich hilfreich ist, hängt also auch stark vom Vorhaben und Ziel der Gründung ab. Es kann noch erwähnt werden, dass es am Markt noch zahlreiche Angebote von Businessplan Software von privaten Anbietern gibt. Diese unterscheiden sich stark in Qualität, Preis und Umfang.

Mai 08

Der Businessplan für den Konditor bei Existenzgründung sollte Informationen zu Gründerperson, Unternehmensform, Dienstleistung, Branche, Standort, Marketing, Personal und Kalkulationen zum Konditor enthalten. Als fachkundige Stelle für den Konditor sind Gründerzentren, Unternehmensberater, Steuerberater, Fachverbände für den Konditor sowie Institutionen und Kammern zugelassen.

Die Existenzgründung als Konditor ist eine gewerbliche Existenzgründung und somit muss der Konditor beim Gewerbeamt angemeldet werden. Existenzgründer können als Konditor Zuschüsse bzw. Fördermittel bei der Arbeitsagentur beantragen. Für die Beantragung benötigt der Konditor den Antrag für Gründungszuschuss ( ALG1 Bezug ) oder den Antrag für Einstiegsgeld ( ALG2 Bezug ). Bei der Beantragung muss der Existenzgründer in der Regel eine fachkundige Stellungnahme sowie einen Businessplan einreichen, um sein unternehmerisches Vorhaben bewerten zu können. Erst dann wird über eine mögliche staatliche Subention entschieden.

Mai 08

Der Businessplan für Existenzgründer ist ein wichtiges Element um Fördermittel oder andere Finanzierungen beantragen zu können. Ein Existenzgründer ist zu Beginn seiner unternehmerischen Karriere meist auf finanzielle Unterstützung in Form von Zuschüssen zum Lebensunterhalt oder Krediten zum Aufbau der eigenen Firma im starken Maße angewiesen. Ein Businessplan ist daher oft die erste Hürde die ein Existenzgründer zu bewältigen hat.

Ein Businessplan hat in jeder Verwendungsform eine wichtige Bedeutung. Dennoch kann der Businessplan für den Existenzgründer über das Entstehen oder Nichtentstehen seines eigenen Unternehmens entscheidend sein. Umso wichtiger ist es, dass der Existenzgründer seinen Businessplan sauber, klar und verständlich formuliert. Dies bedeutet auch Fachbegriffe und fachspezifische Handlungen zu erläutern. Von Vorteil kann für den Existenzgründer auch sein, seinen Businessplan von einer fachkundigen Stelle prüfen zu lassen.

Für die Kapitalgeber, die einen Existenzgründer unterstützen wollen, ist von besonderer Bedeutung, wie Tragfähigkeit die Geschäftsidee vor allem in der Zukunft ist. Daher ist der Existenzgründer gehalten, seinem Businessplan eine Rentabilitätrechnung, aber auch eine Investitions- und Kapitalplanung sowie eine Liquiditätrechnung beizufügen. Letztendlich sollte der Existenzgründer seinem Businessplan große Aufmerksamkeit schenken, da dieser in der Gründungsphase eine entscheidende Rolle spielt.

Mai 06

Dieser Beitrag beschäftigt sich mit dem Businessplan für Existenzgründer. Die Existenzgründung eines Lehrers ist eine freiberufliche Existenzgründung und somit muss sich der Lehrer auch nicht beim Gewerbeamt anmelden. Selbständige Lehrer können Zuschüsse bzw. Förderprogramme bei der Agentur für Arbeit beantragen. Für die Beantragung benötigt der Lehrer den Antrag für Gründungszuschuss (ALG1 Bezug) oder den Antrag für Einstiegsgeld ( ALG2 Bezug ).

Weiterhin benötigt der Lehrer bei Existenzgründung noch folgende Unterlagen: Businessplan, Rentabilitätsvorschau, Liquiditätsvorschau, Lebenslauf, fachkundige Stellungnahme, fachliche Qualifikationen für den Lehrer sowie ggf. einen Nachweis über die Teilnahme an einem Existenzgründerseminar in Form von einem Zertifikat für das Gründerseminar.