Die Beglaubigung Die Call-Option
Jul 27

Als Betriebsmittel werden in Bezug auf die Produktion in einem Unternehmen alle Objekte bezeichnet die direkt oder indirekt an der Ausführung der Arbeitsaufgabe bzw. Betriebsaufgabe beteiligt sind. Betriebsmittel stellen bspw. Maschinen, Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattungen, Vorrichtungen und Werkzeuge dar. Nach dem Verband für Arbeitsstudien und Betriebsorganisation e.V. (REFA) werden Betriebs- und Hilfsstoffe nicht zu den Betriebsmitteln gezählt. Ferner zählen Grundstücke, Gebäude, Mess- und Prüfgeräte sowie die Lagereinrichtung als Betriebsmittel.

Im Bereich der Informatik stellen Betriebsmittel alle Systemelemente eines Personal Computers dar, die zur Prozessausführung notwendig sind. Solche Betriebsmittel stellen Hardwarekomponenten wie die Festplatte, Eingabegeräte, Ausgabegeräte, Arbeitsspeicher etc. dar. Der Zugriff auf die einzelnen Betriebsmittel wird über ein Betriebssystem geregelt. Im Rahmen der Elektrotechnik werden Bauteile einer Baugruppe oder ein Gerät einer elektrischen Anlage als elektrische Betriebsmittel bezeichnet.

Problematisch gestaltet sich bei Betriebsmitteln die verursachungsgerechte Kostenzurechnung da diese nicht direkt in das Produkt eingehen. Betriebsmittel können nach Gutenberg hinsichtlich ihrer Ergiebigkeit anhand von Bestimmungsfaktoren unterschieden werden. Die Ergiebigkeit eines Betriebsmittels ergibt sich aus dessen technischem Zustand und der technischen Eignung. In welchem Umfang Betriebsmittel für eine Existenzgründung und darüber hinaus angeschafft werden müssen, muss bereits detailliert im Konzept des Unternehmens dargelegt werden.

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