Als KGV wird das Verhältnis von Kurs und Gewinn bezeichnet, welches das Verhältnis des Gewinns einer Aktiengesellschaft zur aktuellen Börsenbewertung der Gesellschaft angibt und als Kennzahl zur Beurteilung von Aktien herangezogen werden kann. Aus dem KGV lassen sich Aussagen wie günstig eine Aktie ist, ableiten. Liegt ein niedriges KGV vor, gilt die Aktie als günstig und bei hohem KGV als ungünstig. Neben dem KGV fließen zukünftige Erwartungen des Gewinns in die Kursschätzung ein.
Für besonders stark wachsende Unternehmen nach einer Existenzgründung kann die Heranziehung des KGV zur Investitionsentscheidung ungenügend sein, da das KGV bei diesen Unternehmen hoch ist, diese aber aufgrund des Kurspotenzials trotzdem günstig sein können. Als meistgenutzte Kennzahl zur Aktienbewertung besteht für das KGV der Nachteil der komplizierten Anwendung.
Als statische Kennzahl betrachtet das KGV nicht die zukünftige Ertragssituation eines Unternehmens und erlaubt dementsprechend keine Bewertung von Zukunftschancen eines Unternehmens. Wichtig ist bei der Anwendung von dem KGV die Angabe der Art des verwendeten Aktienkurses zur Berechnung um Vergleiche zu ermöglichen.
Eine Antwort zu “KGV”
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2. Dezember 2010 um 18:59
[…] von Aktien herangezogen werden kann. Die Anwendung des KGV wird im Detail im Beitrag zum KGV […]