KGV Lagerbestand
Okt 29

Das Verhältnis von Einnahmen zu Kosten wird Kostendeckung bzw. Kostendeckungsgrad genannt. Kostendeckung liegt vor, wenn sämtliche Kosten die mit der Erstellung einer wirtschaftlichen Leistung durch die damit erwirtschafteten Umsätze gedeckt werden. Der Punkt bei dem die Kosten gleich dem Umsatz sind, wird als Break-Even-Point oder auch Gewinnschwelle bezeichnet. Die Kostendeckung ist entscheidend davon abhängig, ob Voll- oder Teilkosten angesetzt werden.

Im Break-Even-Point beträgt der Gewinn eines Unternehmens wie der Mini GmbH null, da der gesamte Umsatz zur Kostendeckung verwendet wird. Sobald der Umsatz größer ist als die Kosten, liegt eine Kostenüberdeckung vor und es wird in Höhe der Differenz zwischen Umsatz und Kosten Gewinn erzielt. Gegensätzlich verhält es sich bei einer Kostenunterdeckung die zu einer Verlustrealisierung führt.

Die Kostendeckung kann mit Hilfe der Break-Even-Analyse für einzelne Produktgruppen oder das Gesamtunternehmen angewendet werden. Kostendeckung kann ferner vorliegen, wenn die tatsächlichen Kosten durch Plankosten gedeckt sind. Im Falle, das die Ist-Kosten die Plankosten überschreiten liegt eine Kostenunterdeckung und im entgegensetzten Fall eine Kostenüberdeckung vor.

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