Patentgesetz Rentabilitätsrechnung
Dez 09

Im Steuerrecht werden steuerfreie Einkünfte dem zu versteuernden Einkommen hinzugerechnet und erhöhen somit den tatsächlichen Steuersatz des übrigen steuerpflichtigen Einkommens. Der Progressionsvorbehalt stellt dementsprechend ein Verfahren dar, über welches für steuerfreie Einkünfte ein individueller Steuersatz ermittelt werden kann. Die dem Progressionsvorbehalt unterliegenden Einkünfte erhöhen die Bemessungsgrundlage des zu versteuernden Einkommens.

Aufgrund des Progressionsvorbehalts lohnt sich für Gründer der Schritt in die Selbstständigkeit aus der Arbeitslosigkeit  heraus. Zudem können solche Gründer Fördermittel für die Existenzgründung beantragen, die allerdings einen tragfähigen Businessplan Fördermittel voraussetzen.

Der Zweck der Anwendung des Progressionssteuersatzes ist es eine leistungsgerechte Besteuerung sicherzustellen. In Deutschland unterliegen das Arbeitslosengeld, Zuschüsse zum Arbeitsentgelt, Kurzarbeitergeld, Insolvenzgeld, Übergangsgeld, Altersübergangsgeld, Elterngeld, Krankengeld, Mutterschaftsgeld und  das Verletztengeld dem Progressionsvorbehalt gemäß § 32b EStG. Darüber hinaus unterliegen Einkünfte die im Rahmen des Doppelbesteuerungsabkommens steuerfrei sind, trotzdem für den Progressionsvorbehalt vorgesehen sind dem Progressionsvorbehalt.

Einen Kommentar schreiben

Du musst eingeloggt sein, um einen Kommentar zu schreiben.